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Nach sibirischem Meteoriteneinschlag: "Chebarkul Metroirte Aroma"

15.04.2013 07:00  Von:: Parfum.de

Es gibt kaum etwas Sinnlicheres als Parfüm. Und es gibt kaum etwas, was in seiner Vielfalt größer ist als der Duft der Sinnlichkeit, als der Duft nach Moschus oder Rose, Sandelholz oder Yasmin. Und auch wenn die Welt der Düfte faszinierend groß ist, so gelingt es den Parfümherstellern immer noch, mit überraschenden Kreationen für neue Aufmerksamkeit und neue Nachfragen zu sorgen. Nun werden aus dem russischen Riesenreich überraschende Nachrichten verkündet. Denn der gigantische Meteoritensteinschlag, der im Frühjahr dieses Jahres den südlichen Teil des Urals in Atem hielt, wird nun zu einem eigenen Duft verarbeitet.

Steinschlag sorgt für neue Produkte

Der Steinschlag, der im Februar in der sibirischen Stadt Tscheljabinsk niederging, soll in diesen Tagen in einen separaten Duft verarbeitet werden. Eine Kosmetikfirma aus der westlich von Tscheljabinsk gelegenen Stadt Miass hat die Chance aus dem einzigartigen Vorgang erkannt und will nun einen Metoriten-Duft kreieren. Das Herrenparfum soll den Namen "Chelyabinsk Metrorite Aroma" tragen. Auf der Verpackung wird eine Leuchtspur zu sehen sein. Die kleine Probeflasche soll 180 Rubel und damit umgerechnet rund 4,50 Euro kosten.

Leichtere Variante entwickelt

Ein zweiter geplanter Duft soll "Chebarkul Metroirte Aroma" heißen und ist nach dem nahe gelegenen See benannt, in denen der Meteorit fiel. Er soll den Herstellern zufolge aber nicht so kräftig sein. Der Tscheljabinsker Duft ist dagegen dem Vernehmen nach derartig kräftig und intensiv, dass er einem im ersten Augenblick geradezu den Atem nimmt. In einer Mischung aus Schweiß und Schießpulver, Pferd und Meteorit entsteht eine Kreation, die das ungewöhnliche Naturereignis in besonderer Weise abbilden soll. Mit einem speziellen Auszug und eingearbeiteten Meteoritensplittern erhoffen sich die Hersteller, dem Ursprungsduft möglichst nahe zu kommen.

Spürnasen werteten Düfte nach Einschlag aus

In einem Interview mit einem Lokalblatt erklärte der oberste Technologe des Unternehmens, dass sich "die besten Nasen der Firma" über Wochen mit den auf dem Eis gefundenen Fragmenten des Meteoriten auseinandergesetzt hätten und schließlich insgesamt sechs Düfte erkannt hätten. Drei dieser Düfte hätten sie noch niemals zuvor gerochen, so dass sie weiterhin als unidentifizierbar galten. Drei weitere seien aber vertraut gewesen: der als frisch geltende Duft von Ozon, der von Metall und Stein. Schließlich sei aus der Überlegung, dass ein echter Mann nach Schweiß, Pferd und Schießpulver riechen müsse, die Idee und dann schließlich der Duft "Meteorit" entstanden. In der Werbung des Unternehmens setzt man darauf, dass kein junges Mädchen der leichten Chebarkul-Kreation widerstehen könne, während die starke Variante Chelyabinsk für die reifere Frau entwickelt worden sei.


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