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Die Historie des Parfüms und seine Bestandteile

17.07.2012 08:15  Von:: Parfum.de

Hast Du Dich schon mal nach der Geschichte des Parfüms gefragt, also wie lange es die sinnlichen Duftstoffe bereits gibt und woraus sich so ein Parfüm zusammensetzt? Schon bei den alten Hochkulturen der Ägypter und in Indien war die Kunst des Parfümherstellens bekannt und wurde später von den Arabern und Römern weiter verfeinert.

Die aufwändig hergestellte aromatische Duftsubstanz, das berühmte "Kyphi", ist bereits seit fünftausend Jahren im ägyptischen Luxor bekannt. Man verwendete hierfür Weihrauch, Zimtrinde, Benzoeharz, Galgant, Rosenblätter, Amber, Myrrhe, Opoponax, Kalmus, Oud und Sandelholz. Gemischt wurde das Ganze mit Wein, Rosinen und fetten Ölen, die für die Haltbarkeit der Duftmischung sorgten. Diese wurde zum Teil über große Entfernungen transportiert, meist auf dem schaukelnden Rücken von Kamelen und sie war zudem großen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Am Tage herrschte in der Wüste eine Gluthitze und in der Nacht war es eisig kalt. Man benutzte Kyphi und ähnliche parfümierte Substanzen, Salben und Öle nicht nur als duftende Kosmetik sondern auch für Räucherrituale, zur Reinigung des Körpers und setzte sie für medizinische Zwecke ein.

Mit dem indischen Kamasutra kamen diese Duftstoffe dann auch als "I-Tüpfelchen" eines erfüllten Liebeslebens zum Einsatz. Mit der ägyptischen Pharaonin Hatschepsut, die schöne und duftende Dinge liebte, begann die Hinwendung zum eigenen Körper und dessen Pflege, so ließ auch sie von ihren Priestern spezielle Duftmischungen anfertigen.

Nach Europa kam das Parfüm erst im 14. Jahrhundert, da der Körperhygiene zuvor keinerlei Bedeutung beigemessen wurde. Zunächst diente es lediglich den wohlhabenden Adelskreisen vornehmlich zum Überdecken der eigenen unangenehmen Körpergerüche, da man sich zu jener Zeit nicht allzu oft wusch. Für das arme Volk geziemte es sich nicht, sich mit derlei kostbaren Dingen zu umgeben. Bald galt es in der vornehmen Gesellschaft als unverzichtbares Hilfsmittel, dass man vorzugsweise anstelle von Wasser als Reinigungsmittel benutzte. Zugleich war Parfüm ein Symbol für materiellen Wohlstand.

Die Stadt Grasse in der französischen Provence gilt als europäische Wiege der Parfümindustrie, denn Grasse war mit dem Erfinden und Vertreiben von Duftstoffen führend in Europa. Der Hauptbestandteil eines Parfüms ist Alkohol, weiterhin werden destilliertes Wasser und Naturessenzen, die darin gelöst wurden verwendet. Die ätherischen Öle stammen von Pflanzen oder Tieren, es können jedoch auch synthetisch hergestellte Duftstoffe sein. Je nachdem, wie und mit was sich der Duft zusammensetzt, ergibt sich eine ganz unterschiedliche Duftwirkung und Intensität.

Auch riecht ein Parfüm nicht bei allen Menschen gleich, das kommt auf dessen Haut und eigene Ausdünstung an, wie sich das jeweilige Parfümgemisch darauf auswirkt. Die elementaren Duftbausteine setzen sich aus Früchten, Gewürzen, Blüten, Harz, Blättern, Gräsern, Rinde, Moosen und Wurzeln, Beeren und tierischen Sekreten zusammen. Ein Parfüm wird meist so kreiert, das es sich aus einer Basisnote, einer Kopf- und Herznote zusammenfügt.


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