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Kuriositaeten unter dem Weihnachtsbaum

14.12.2010 08:00  Von:: Parfum.de

Parfüm gehört seit langer Zeit zu den klassischen Gaben unter dem Weihnachtsbaum. Galt das Parfümgeschenk jedoch noch vor wenigen Jahren als eher unpersönliches Notfallgeschenk für Einfallslose, kann man inzwischen genau das Gegenteil behaupten - je nachdem, unter welchen Gesichtspunkten das Parfüm gewählt wurde. Für den Gabentisch möchten wir Dir entsprechend hier einige Kuriositäten vorstellen, die uns in den letzten Wochen auf dem Parfümmarkt aufgefallen sind. Ob Sie jedoch auch als Geschenk geeignet sind, sei in den Raum gestellt.

Die isländische Künstlerin Sigrún Lilja Gudjónsdóttir hat ein Parfüm auf den Markt gebracht, welches den Namen "EFJ" - ein Duft wie ein Vulkan... Reine Werbestrategie? Könnte man meinen, wäre da nicht die Tatsache, dass dieses Parfüm mit Gletscherwasser hergestellt wird, welches vom isländischen Gletscher Eyjafjallajökull stammt. Vielleicht klingelts bei dem Namen... Richtig: Unter dem Gletscher liegt der gleichnamige, isländische Vulkan, welcher in diesem Jahr für mehrere Wochen den weltweiten Flugverkehr in Atem hielt. Ob er diese Eigenschaft auch auf Trägerinnen des Parfüms mit der leichten Zitrusnote überträgt, wird sich zeigen.

Das Technoseum in Mannheim hat hingegen ganz pragmatisch ein altes Schätzchen hervorgekramt: Der im Landesmuseum für Technik und Arbeit ausgestellte Parfümautomat aus dem Jahr 1959 bietet eine kleine, duftige Erfrischung für rund 5 Cent an.

Historisch wird es auch in Versailles. Nachdem die hier ansässige Pensionsbesitzerin Pascale Oger immer wieder danach gefragt wurde, wie es wohl in den Schlafzimmern Versailles zur Zeit des Sonnenkönigs gerochen haben mag, setzte die sich mit einigen Parfumeuren zusammen. Heraus kam die Parfümlinie Senteurs d'Histoire, deren Flacons nun gar königliche Parfüms nach dem Vorbild der hochwohlgeborenen Lieblingsdüfte einfangen - für Ludwig mit Orange, für Eugenie mit Veilchenaromen.

Und damit auch die moderne Männerwelt nicht ohne Duftgeschenk unter dem Baum sitzen muss, wurden Craig Lowndes und Jamie Whincup ebenfalls kreativ, wenn auch auf fragwürdige Art und Weise.

Speziell für Motorsportfans bastelten sie mit professioneller Unterstützung am neuen "Eau de Engine" - einem Duft, der an verbrannte Gummireifen erinnern soll. Die beiden V8 Supercar-Fahrer aus dem Team Vodafone stellten dieses Duftwässerchen erst Anfang Dezember in Australien vor. Leider ist es zumindest fürs erste auch nur dort zu erwerben.


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