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Parfum als warme Huelle

04.01.2011 08:00  Von:: Parfum.de

Es gibt Parfum für Damen und Herren, es gibt Düfte für den Alltagsgebrauch und für besondere Anlässe. Wir lassen uns beim Einsatz von Parfüms auch gerne von der Tagesform beeinflussen. Aber gibt es auch ein Parfüm für jedes Wetter und für jede Jahreszeit?

Tatsache ist: Parfüms lösen bei denjenigen, denen sie in die Nase steigen, bestimmte Gefühle aus. Das alte Sprichwort "Ich kann Dich nicht riechen" ist keineswegs nur im übertragenen Sinn gemeint. Unsere Gefühle gegenüber anderen Menschen werden stark vom Duft beeinflusst. Wenn Parfüms also sogar unsere Gefühlswelt definieren, ist es nachvollziehbar, dass wir auch Stimmungen und eine bestimmte Atmosphäre durch ein Parfüm hervorrufen können. Wer unter dem Winter-Blues leidet, dieser temporären Gemütsverstimmung bis hin zu einer leichten Depression, der tut gut daran, sich den Frühling via Parfüm-Flakon herbei zu zaubern. Blumige und würzige Düfte sind an kalten und dunklen Tagen ein regelrechtes Therapieprogramm. Wissenschaftlich begleitete Versuche haben sogar gezeigt, dass das richtige Parfüm ein Gefühl der Wärme vermitteln kann. Sie ersetzt zwar nicht gerade den Wintermantel und die richtigen Schuhe, doch das Empfinden von Kälte entsteht bis zu einem gewissen Grad eben auch im Kopf, in der persönlichen Wahrnehmung, ist also subjektiv - und kann entsprechend beeinflusst werden.

Allerdings lässt sich nicht einfach sagen, welches Parfüm bei einer bestimmten Person dieses Gefühl von Geborgenheit, von einer Hülle gegen die Kälte hervorruft - da musst Du Dich schon zu einem Selbstversuch verführen lassen. Denn die Umschreibung "Blumig" allein ist natürlich sehr unvollständig, es gibt den leichten Blütenduft genau so wie den eines grossen, weiten Blumenfelds. Grundsätzlich sind es bei den Damen mit Sicherheit eher die romantischen und auch eher kräftigen und schweren Düfte, die diesen Effekt bringen, während Männer auch im Winter eher das Herbe, Kantige bevorzugen, quasi als Schutzwall gegen ungastliche Witterung. Starke Düfte haben eher als leichte die Eigenschaft, wie eine Hülle über den ganzen Körper zu wirken, und das ist es, was wir im Winter brauchen - eine Art Fell aus Duft. Den Kalender kannst Du getrost weglegen, wenn es um die Wahl des Parfüms geht. Unsere Empfindung meldet sich ganz automatisch, wenn sie sich einen Wechsel wünscht.

Der Frühling, das Aufblühen der Natur, die ersten Vogelstimmen am Morgen und die länger werdenden Tage verändern unser Duftempfinden und entsprechend auch unser Bedürfnis. Je hoher die Temperaturen, desto mehr verlegen wir uns wieder auf leichte Düfte, die uns nicht einhüllen, sondern eher befreien - erst recht dann im Sommer.


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